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Herzlich Willkommen beim

April

Laut flötet der Wind durch den Haselnußstrauch,
Schneeflocken durchwirbeln den Hain,
bald Hagel, bald Regen und eisiger Hauch,
bald lachendster Lenzsonnenschein.
Ich weiß ja, daß kurz dieser Sonnenblick dauert,
daß Hagel und Regen und Schneefall schon lauert
und Nordwinds erstarrendes Wehn,
und dennoch mich freudige Hoffnung durchschauert,
es ist ja so schön, ja so frühlingshaft schön.


Erfrieren auch die Veilchen, die gestern erblüht,
verstummt auch der Fink in dem Wald -
so lieb ich, April dich, in meinem Gemüt
ist's auch heute warm, morgen kalt.
Auch dich hatt' ich lieb, die so oft mich belogen,
so oft mich mit Lachen und Weinen betrogen,
dich Mädel, trotz Falschheit und Lug,
ja, Zauberkraft war's, die zu dir mich gezogen,
ja Trug, doch berauschender, seliger Trug.


Schon lange ist's her, schon manch langes Jahr,
hab' immer gern deiner gedacht,
du rosige Wange, du goldhelles Haar,
du Auge, voll tiefblauer Pracht,
ihr Lippen, wie konntet ihr lachen und schmollen,
ihr Augen, wie konntet ihr strahlen und grollen,
bald Höllenpein spenden und bald Paradies,
was half mir mein besseres Wissen und Wollen,
ja Lüge und Trug war's, doch süß, ach so süß.


Ich weine den Blumen des Herzens nicht nach,
schon morgen erblüht neues Glück,
und wenn auch der Nordwind die Lenzblüten brach,
ein Jahr und sie kehren zurück.
Ja Hagel und Regen und Sonne und Schneien,
und Wechsel von Trauer, von Lust und Bereuen,
bald jauchzend, bald düster und still,
die Lust nicht verachten, die Schmerzen nicht scheuen,
ich lieb euch, falsch Mädchen und falscher April.

                                    Hermann Löns (1866 - 1949)              

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Unsere Arbeit gilt seit 1917 der Stärkung der sozialen Rechte großer Teile der Bevölkerung. Soziale Gerechtigkeit ist für uns keine Phrase aus dem Vokabular des politischen Sonntagsredners. Sie muss vielmehr konkret erfahrbar sein. Sie beschränkt sich auch nicht darauf, den bedürftigen Mitbürgern einen angemessenen Anteil an dem Wohlstand zu erstreiten, den die Bevölkerung in unserem Land in gemeinsamer Anstrengung schafft. Denn es geht auch um die Chancengleichheit für die Zukunft, zum Beispiel um die Bildung und Ausbildung, die unsere Gesellschaft behinderten und benachteiligten Kindern und Jugendlichen angedeihen lässt. Dort ist noch viel zu tun.

Wir im Sozialverband Deutschland wissen, dass die Verankerung unseres Sozialstaats im Bewusstsein der Bevölkerung damit steht und fällt, wie gut erreichbar die sozialen Leistungen für die Betroffenen sind. Es gibt bürokratische Hemmnisse und Schwellen, die überschritten werden müssen. Deshalb hilft unser Verband seinen Mitgliedern, damit sie die ihnen zustehenden Leistungen auch erhalten. Das beginnt bei der Antragstellung und reicht bis zur Vertretung vor den Gerichten der Sozialgerichtsbarkeit.

Ich hoffe, dass Sie auf unseren Seiten die Informationen finden, die Sie suchen. Wenn Sie Fragen haben, können Sie sich gern an uns wenden.





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